Märzschneckling finden: Wann, wo und bei welchem Wetter?
Hygrophorus marzuolus ·
⚠ Stark gefährdet 🛡 Geschützt – Sammeln verbotenDieser Pilz lebt in Symbiose mit den Wurzeln lebender Bäume (Mykorrhiza) – ohne passende Bäume wächst er nicht. Die Hauptsaison für Märzschneckling liegt im Zeitraum März bis April.
Wann ist die Saison für Märzschneckling?
Die Hauptsaison umfasst März bis April. Vereinzelt sind Funde im Zeitraum Februar bis Juni möglich. Wann es in einem bestimmten Jahr losgeht, entscheidet das Wetter: Nach Regen und bei milden Temperaturen kann es schon früher Pilze geben.
Wachstumsgewicht je Monat (höher = bessere Bedingungen)
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Wo wächst Märzschneckling?
- Bevorzugte Bäume: Tanne, Fichte, Buche.
- Boden-pH: am besten zwischen 4,5 und 7,5 (möglich von 4,0 bis 8,0).
- Höhenlage: am häufigsten zwischen 500 und 1.500 m über NN (möglich von 0 bis 2.000 m).
- Wald in der Nähe ist Voraussetzung.
Eine Wanderung durch so ein Gelände planen →
Wie nahrhaft ist Märzschneckling?
Pilze sind kalorienarm und dabei erstaunlich eiweißreich für ein Gemüse – ein gutes Essen nach der Tour.
- ca. 20–35 kcal je 100 g, roh
- ca. 2–4 g Eiweiß je 100 g
- ca. 1–3 g Ballaststoffe, unter 1 g Fett
- dazu Kalium, B-Vitamine (vor allem Niacin und Riboflavin) und Selen
Im Freien gewachsene Wildpilze bekommen Sonnenlicht ab und bilden dabei Vitamin D – mehr als die meisten im Dunkeln gezogenen Zucht-Champignons.
Richtwerte für essbare Wildpilze allgemein, roh; schwanken je Art, Standort und Reife. Keine Ernährungsberatung.
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Bei welchem Wetter wächst Märzschneckling?
Das Wachstum läuft am besten bei Lufttemperaturen von 0 bis 16 °C, einer Luftfeuchte von 60–100 % und etwa 0–25 mm Regen in den letzten sieben Tagen.
Der Waldschatzfinder rechnet daraus für deinen Ort täglich die Wachstumswahrscheinlichkeit – mit dem Wetter der letzten drei Monate und der 10-Tage-Vorhersage, mit Konto zusätzlich mit Boden, Höhe, Wald und Baumarten. Das ist eine Orientierung, kein Versprechen.
Sicher sammeln
Sammle nur Pilze, die du sicher kennst, und lass jeden Fund vor dem Verzehr von einem Pilzsachverständigen prüfen. Viele essbare Pilze haben giftige Doppelgänger. Die Pilz-KI gibt dir Hinweise, ersetzt aber keine Pilzberatung. Pilz-KI ausprobieren
Häufige Fragen zu Märzschneckling
Wann wächst Märzschneckling?
Die Hauptsaison von Märzschneckling liegt im Zeitraum März bis April; vereinzelt sind Funde im Zeitraum Februar bis Juni möglich.
Wo finde ich Märzschneckling?
Dieser Pilz lebt in Symbiose mit den Wurzeln lebender Bäume (Mykorrhiza) – ohne passende Bäume wächst er nicht. Bevorzugte Bäume: Tanne, Fichte, Buche. Wald in der Nähe ist Voraussetzung.
Bei welchem Wetter wächst Märzschneckling?
Das Wachstum läuft am besten bei Lufttemperaturen von 0 bis 16 °C, einer Luftfeuchte von 60–100 % und etwa 0–25 mm Regen in den letzten sieben Tagen.
Gibt es eine Prognose für Märzschneckling?
Ja. Der Waldschatzfinder berechnet für Märzschneckling täglich die Wachstumswahrscheinlichkeit für deinen Ort – kostenlos, mit dem Wetter der letzten drei Monate und der 10-Tage-Vorhersage; mit einem Konto zusätzlich mit Boden, Höhe, Wald und Baumarten. Mit dem Pilzalarm bekommst du Bescheid, sobald die Chancen an deinem Lieblingsort steigen.