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Pantherpilz

Amanita pantherina · Wulstlinge (Amanita)

Giftig
Pantherpilz
📷 George Chernilevsky, Public domain (Wikimedia Commons)
Giftig, deutlich stärker als der Fliegenpilz. Schwere Vergiftungen sind möglich. Wird vor allem mit dem Perlpilz und dem Grauen Wulstling verwechselt.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Braune Hutfarbe mit reinweißen Flocken und geriefter Rand
  2. Glatter Ring, Knolle mit wulstigem Rand
  3. Fleisch rötet nie – der essbare Perlpilz rötet an Fraßstellen und am Stiel

Merkmale

Hut
5–12 cm, hell- bis dunkelbraun mit reinweißen Flocken; Rand deutlich gerieft.
Unterseite
Lamellen: weiß, frei.
Stiel
Weiß; Ring glatt, nicht gerieft; Knolle mit abgesetztem, wulstigem Rand („Bergsteigersöckchen“).
Fleisch
Weiß, verfärbt nicht – auch nicht an Fraßstellen.
Geruch
Unauffällig, etwas rettichartig.
Sporenpulver
Weiß

Saison

Lebensraum

Laub- und Nadelwälder, gern unter Buchen, Eichen und Kiefern, oft auf sandigen Böden.

Buche, Eiche, Kiefer, Fichte

Wenn jemand davon gegessen hat

Verwirrtheit, Erregung, Sehstörungen, Schwindel, Erbrechen, Krämpfe; danach oft tiefer Schlaf. Erste Beschwerden: meist nach 30 Minuten bis 3 Stunden.

Sofort handeln – auch ohne Beschwerden:

  • Notruf 112, wenn es jemandem schlecht geht.
  • Giftnotruf: Deutschland – Vorwahl der nächsten Stadt mit Giftinformationszentrum + 19240 (z. B. Berlin 030 19240, München 089 19240) · Österreich 01 406 43 43 · Schweiz 145.
  • Pilzreste, Putzabfälle oder Erbrochenes aufheben – das hilft bei der Bestimmung.

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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