Pilzwetter · Schweiz
Pilzwetter Schweiz: Wann wachsen die Pilze?
Steinpilz, Eierschwamm oder Morchel: Der Waldschatzfinder zeigt dir für jeden Ort in der Schweiz, wann die Pilze wachsen – vom Jura bis ins Tessin, für über 30 Arten, kostenlos.
Kostenlos und ohne Anmeldung
Pilzwetter nach Region
Ein Klick zeigt die Pilzprognose für die Region – oder gib oben deinen eigenen Ort ein.
Die beliebtesten Speisepilze der Schweiz
- Steinpilz Juli – Oktober Unter Fichten und Buchen – in den Bergen später als im Mittelland.
- Eierschwamm Juni – Oktober Der Liebling vieler Sammler, gern in moosigen Nadel- und Mischwäldern.
- Morchel März – Mai Die Frühlingsart: Auen, Eschen, Waldränder und Gärten.
- Parasol Juli – Oktober Auf Weiden, Lichtungen und an Waldrändern.
- Semmelstoppelpilz August – November Stacheln statt Lamellen – gut für Einsteiger.
- Totentrompete August – November Dunkel und gut getarnt im Buchenlaub.
- Trompetenpfifferling September – Dezember Spät im Jahr, oft in grossen Gruppen im Nadelwald.
- Edelreizker August – Oktober Bei Föhren, mit orangem Milchsaft.
Pilzsaison in der Schweiz
Im Frühling machen die Morcheln den Anfang. Ab Juni folgen Eierschwämme, im Spätsommer und Herbst Steinpilze, Parasol, Semmelstoppelpilz und Totentrompete, bis zum ersten Frost die Trompetenpfifferlinge. Im Mittelland und im Tessin beginnt die Saison früher, in den Alpen oft Wochen später.
Das Wetter entscheidet: Nach kräftigem Regen und warmen, feuchten Tagen schieben die Pilze oft ein bis zwei Wochen später. Nach Hitze und Trockenheit bleibt der Wald leer. Genau das rechnet der Waldschatzfinder für deinen Ort aus.
Pilze sammeln in der Schweiz: das gilt
- Jeder Kanton hat eigene Regeln – Höchstmengen pro Person und Tag, teils Sammelzeiten oder Schontage. Vor der Tour beim Kanton nachsehen.
- Nationalpark und Schutzgebiete – Im Schweizerischen Nationalpark ist Sammeln verboten, in vielen Naturschutzgebieten ebenfalls.
- Gratis Pilzkontrolle nutzen – Viele Gemeinden bieten eine amtliche Pilzkontrolle an – lass deine Funde vor dem Essen prüfen.
- Nur was du sicher kennst – Keine App und keine KI ersetzt die sichere Bestimmung.
Alle Angaben ohne Gewähr. Massgeblich sind die Vorschriften deines Kantons.
Häufige Fragen zum Pilzwetter in der Schweiz
Wann ist Pilzsaison in der Schweiz?
Die Hauptsaison reicht von Juni bis Oktober, Morcheln kommen schon im März bis Mai, Trompetenpfifferlinge bis in den Dezember. Entscheidend ist das Wetter: Nach kräftigem Regen und warmen, feuchten Tagen kommen die Pilze oft ein bis zwei Wochen später. In den Alpen beginnt die Saison später.
Wie viele Pilze darf ich in der Schweiz sammeln?
Das regelt jeder Kanton selbst: meist mit einer Höchstmenge pro Person und Tag, teils mit Sammelzeiten oder Schontagen. Im Schweizerischen Nationalpark ist Sammeln verboten. Informiere dich vor der Tour beim Kanton.
Wo kann ich meine Pilze kontrollieren lassen?
Bei einer amtlichen Pilzkontrolle – viele Gemeinden bieten sie in der Saison an, oft kostenlos. Lass jeden Fund prüfen, bei dem du nicht ganz sicher bist.
Was tun bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung?
Sofort Tox Info Suisse unter 145 anrufen (rund um die Uhr). Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot oder Krämpfen den Notruf 144 wählen. Pilzreste aufheben.
Ist das Pilzwetter für die Schweiz kostenlos?
Ja. Die Pilzprognose für jeden Ort in der Schweiz ist ohne Anmeldung nutzbar. Mit einem kostenlosen Konto kommen Pro-Prognose, Artenkarte, Pilzalarm und dein eigener Blog dazu – ohne Abo und ohne Werbung.