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Speitäubling

Russula emetica · Täublinge (Russula)

Giftig
Speitäubling
📷 Piotr J, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
Giftig. Verursacht Magen-Darm-Beschwerden, vor allem roh.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Leuchtend roter Hut, reinweiße Lamellen und weißer Stiel
  2. Wächst im Moor und Torfmoos
  3. Rote Täublinge nur mit sicherer Bestimmung sammeln

Merkmale

Hut
3–10 cm, leuchtend kirsch- bis scharlachrot, Huthaut abziehbar.
Unterseite
Lamellen: reinweiß.
Stiel
Weiß, brüchig.
Fleisch
Weiß, brüchig, sehr scharf.
Geruch
Fruchtig
Sporenpulver
Weiß

Saison

Lebensraum

Feuchte Nadelwälder und Moore, gern im Torfmoos.

Kiefer, Fichte, Birke

Verwechslungsgefahr

Wenn jemand davon gegessen hat

Heftiges Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe; bei Kindern und älteren Menschen kann der Flüssigkeitsverlust gefährlich werden. Erste Beschwerden: meist 30 Minuten bis 3 Stunden nach dem Essen.

Sofort handeln – auch ohne Beschwerden:

  • Notruf 112, wenn es jemandem schlecht geht.
  • Giftnotruf: Deutschland – Vorwahl der nächsten Stadt mit Giftinformationszentrum + 19240 (z. B. Berlin 030 19240, München 089 19240) · Österreich 01 406 43 43 · Schweiz 145.
  • Pilzreste, Putzabfälle oder Erbrochenes aufheben – das hilft bei der Bestimmung.

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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