🍄 Frühjahr im Wald
Morcheln: wann und wo sie wachsen
Morcheln gehören zu den ersten Pilzen im Frühjahr. Hier siehst du, wann die Morchelzeit bei dir üblicherweise beginnt, wo du suchst – und woran du die giftige Frühjahrslorchel sicher erkennst.
Morchelzeit bei dir
In Deutschland meist von Ende März bis Mitte Mai, im Bergland später. Gib deinen Ort ein, dann siehst du die übliche Woche bei dir.
Faustregel: Wenn die Schlehen weiß blühen, beginnt die Morchelzeit.
Wo du Morcheln findest
Auwald und Bachufer
Unter Eschen, Ulmen und Pappeln, in Auwäldern und an Bachufern – oft dort, wo im Frühjahr auch Bärlauch steht.
Ränder und Obstwiesen
An Waldrändern, Hecken und in alten Obstwiesen, meist auf lockerem, kalkhaltigem Boden.
Spitzmorcheln
Spitzmorcheln erscheinen auch auf Rindenmulch in Gärten und Parks und an alten Brandstellen.
🛡 Geschützt – nur kleine Mengen Steckbrief Speise-Morchel →
⚠️ Vorsicht: Frühjahrslorchel
Tödlich giftig. Das Gift wird auch beim Kochen frei – schon die Dämpfe können schaden. Früher als essbar gehandelt, das ist überholt.

Morchel
- Hut wabenartig mit Gruben und Rippen
- Längs aufgeschnitten: ein einziger durchgehender Hohlraum
- Laubwald, Auwald, Obstwiesen; Spitzmorchel auch auf Rindenmulch
So prüfst du: Morcheln haben einen wabenartigen Hut mit Gruben und sind innen ein einziger Hohlraum – Lorcheln sind gewunden und gekammert. Im Zweifel längs aufschneiden.
Was beim Sammeln erlaubt ist
- Alle heimischen Morcheln sind besonders geschützt. Erlaubt ist eine kleine Menge für den eigenen Bedarf.
- In Naturschutzgebieten ist das Sammeln meist verboten – achte auf die Schilder.
- Kleine Morcheln stehen lassen und den Boden um die Fundstelle nicht aufwühlen.
Bärlauch-Zeit bei dir → · Pilze im Winter und Frühjahr → · Pilzalarm fürs Frühjahr →
Häufige Fragen
Wann ist Morchelzeit?
In Deutschland meist von Ende März bis Mitte Mai, im Bergland später. Die ersten Morcheln erscheinen ungefähr dann, wenn die Schlehen blühen; die meisten Funde liegen in den drei bis fünf Wochen danach. Für deinen Ort zeigt die Morchelzeit oben die übliche Woche.
Wo wachsen Morcheln?
In Auwäldern und an Bachufern, unter Eschen, Ulmen und Pappeln, an Waldrändern und in alten Obstwiesen – meist auf kalkhaltigem, lockerem Boden. Spitzmorcheln findet man auch auf Rindenmulch und an alten Brandstellen.
Wie unterscheide ich Morchel und Frühjahrslorchel?
Morcheln haben einen wabenartigen Hut mit Gruben und sind innen ein einziger Hohlraum – Lorcheln sind gewunden und gekammert. Im Zweifel längs aufschneiden.
Darf man Morcheln sammeln?
Alle heimischen Morcheln sind nach der Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt. Erlaubt ist eine kleine Menge für den eigenen Bedarf; in Naturschutzgebieten ist das Sammeln meist verboten.
