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Satansröhrling

Rubroboletus satanas · Röhrlinge (Boletaceae)

Giftig
Satansröhrling
📷 davidepuddu, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons)
Giftig. Verursacht heftige Magen-Darm-Vergiftungen, roh wie gekocht.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Heller, kreidig-grauer Hut – von oben wie ein Steinpilz
  2. Rote Poren und roter, genetzter Stiel
  3. Kalkboden, warme Laubwälder

Merkmale

Hut
8–25 cm, weißlich- bis olivgrau, wie mit Kreide bestäubt.
Unterseite
Poren: blutrot bis orangerot.
Stiel
Dick, bauchig; oben gelb, nach unten rot mit rotem Netz.
Fleisch
Gelblich, blaut beim Anschneiden nur schwach.
Geruch
Älter unangenehm, aasartig.
Sporenpulver
Olivbraun

Saison

Lebensraum

Warme Laubwälder auf Kalkboden, unter Buchen und Eichen. Selten und in vielen Regionen geschützt.

Buche, Eiche

Verwechslungsgefahr

Wenn jemand davon gegessen hat

Heftiges Erbrechen, Durchfall und Bauchkrämpfe; bei Kindern und älteren Menschen kann der Flüssigkeitsverlust gefährlich werden. Erste Beschwerden: meist 1–4 Stunden nach dem Essen.

Sofort handeln – auch ohne Beschwerden:

  • Notruf 112, wenn es jemandem schlecht geht.
  • Giftnotruf: Deutschland – Vorwahl der nächsten Stadt mit Giftinformationszentrum + 19240 (z. B. Berlin 030 19240, München 089 19240) · Österreich 01 406 43 43 · Schweiz 145.
  • Pilzreste, Putzabfälle oder Erbrochenes aufheben – das hilft bei der Bestimmung.

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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