Igel-Stachelbart
Hericium erinaceus · Stachelbärte (Hericium)
Besonderer Pilz – anschauen statt sammeln Rote Liste: Stark gefährdet (2)Auch: Affenkopfpilz, Pompon
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Sicher erkennen – darauf kommt es an
- Weißer „Zottelball“ ohne Hut und Stiel
- Lange, unverzweigte, hängende Stacheln
- An alten Laubbäumen, oft hoch am Stamm
Merkmale
- Hut
- Kein Hut: ein weißer, kissen- bis kugelförmiger Fruchtkörper, 5–25 cm, später cremegelb bis bräunlich.
- Unterseite
- Lange, dicht stehende, herabhängende Stacheln (1–5 cm), unverzweigt – wie eine Mähne oder ein Bart.
- Stiel
- Kein Stiel, sitzt direkt am Holz.
- Fleisch
- Weiß, zäh-elastisch und faserig, im Alter gelblich.
- Geruch
- Mild, angenehm.
- Sporenpulver
- Weiß.
Saison
Lebensraum
An Wunden und Astlöchern alter, lebender Laubbäume, vor allem Buche und Eiche, oft mehrere Meter hoch am Stamm; seltener an Stümpfen und dickem Totholz. Braucht alte Wälder mit Habitatbäumen und ist entsprechend selten.
Buche, Eiche
Verwechslungsgefahr
Ästiger Stachelbart Verzweigt wie eine Koralle, mit kürzeren Stacheln entlang der Äste; meist an liegendem Buchen-Totholz.
Tannen-Stachelbart Ebenfalls verzweigt und wächst an Weißtanne im Bergwald.
Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.