Daten werden geladen und analysiert...

Analyse wird durchgeführt...

Igel-Stachelbart

Hericium erinaceus · Stachelbärte (Hericium)

Besonderer Pilz – anschauen statt sammeln Rote Liste: Stark gefährdet (2)

Auch: Affenkopfpilz, Pompon

Igel-Stachelbart
📷 Garth Harwood, CC BY 4.0 (Wikimedia Commons)

Saison, Lebensraum und Wetter-Analyse für deinen Ort →

Essbar und als Zuchtpilz („Lion’s Mane“) bekannt – wild gewachsen aber stark gefährdet (Rote Liste Deutschland: 2). Bitte stehen lassen und fotografieren. Wer ihn essen möchte, kauft Zuchtpilze.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Weißer „Zottelball“ ohne Hut und Stiel
  2. Lange, unverzweigte, hängende Stacheln
  3. An alten Laubbäumen, oft hoch am Stamm

Merkmale

Hut
Kein Hut: ein weißer, kissen- bis kugelförmiger Fruchtkörper, 5–25 cm, später cremegelb bis bräunlich.
Unterseite
Lange, dicht stehende, herabhängende Stacheln (1–5 cm), unverzweigt – wie eine Mähne oder ein Bart.
Stiel
Kein Stiel, sitzt direkt am Holz.
Fleisch
Weiß, zäh-elastisch und faserig, im Alter gelblich.
Geruch
Mild, angenehm.
Sporenpulver
Weiß.

Saison

Lebensraum

An Wunden und Astlöchern alter, lebender Laubbäume, vor allem Buche und Eiche, oft mehrere Meter hoch am Stamm; seltener an Stümpfen und dickem Totholz. Braucht alte Wälder mit Habitatbäumen und ist entsprechend selten.

Buche, Eiche

Verwechslungsgefahr

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

← Alle Arten im Pilzlexikon