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Falscher Pfifferling

Hygrophoropsis aurantiaca · Gabelblättlinge (Hygrophoropsidaceae)

Ungenießbar

Auch: Orangegelber Gabelblättling

Falscher Pfifferling
📷 Stephan van Helden, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)
Ungenießbar; kann empfindlichen Menschen Magen-Darm-Beschwerden bereiten.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Dünne, eng stehende, gegabelte Lamellen (Pfifferling: dicke, niedrige Leisten, die in den Stiel laufen)
  2. Fleisch weich und orange (Pfifferling: fest, faserig, innen weißlich)
  3. Wächst auf Nadelstreu und Holz

Merkmale

Hut
2–8 cm, orange bis orangebraun, feinfilzig, früh trichterförmig mit eingerolltem Rand.
Unterseite
Echte, dünne Lamellen, eng stehend und mehrfach gegabelt, leuchtend orange.
Stiel
Dünn, gleichfarbig oder dunkler als der Hut.
Fleisch
Weich, zäh-biegsam, orange getönt.
Geruch
Unauffällig
Sporenpulver
Weiß bis cremefarben

Saison

Lebensraum

Nadelwälder, auf Nadelstreu und morschem Holz, oft in Gruppen.

Fichte, Kiefer

Verwechslungsgefahr

Wenn jemand davon gegessen hat

Bei empfindlichen Menschen Übelkeit oder Durchfall.

Sofort handeln – auch ohne Beschwerden:

  • Notruf 112, wenn es jemandem schlecht geht.
  • Giftnotruf: Deutschland – Vorwahl der nächsten Stadt mit Giftinformationszentrum + 19240 (z. B. Berlin 030 19240, München 089 19240) · Österreich 01 406 43 43 · Schweiz 145.
  • Pilzreste, Putzabfälle oder Erbrochenes aufheben – das hilft bei der Bestimmung.

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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