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Chaga

Inonotus obliquus · Schillerporlinge (Inonotus)

Besonderer Pilz – anschauen statt sammeln Rote Liste: Ungefährdet

Auch: Schiefer Schillerporling, Tschaga

Chaga
📷 Tocekas, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
Kein Speisepilz zum Kochen; die harte Masse wird als Tee genutzt. Heilwirkungen sind nicht belegt, und bei regelmäßigem Trinken wurden wegen des hohen Oxalatgehalts Nierenschäden beschrieben – vor einer Einnahme ärztlich abklären. Abschlagen verletzt die Birke; in fremdem Wald nur mit Erlaubnis.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Schwarze, rissige „Kohle“-Knolle am Stamm
  2. Innen rostbraun bis goldgelb
  3. Fast immer an lebender Birke

Merkmale

Hut
Kein Hut: Was man sieht, ist eine knollige, schwarze, tief rissige Wucherung (10–40 cm), die wie verkohlt aussieht – kein Fruchtkörper, sondern ein steriles Pilzgeflecht.
Unterseite
Keine Poren außen; der eigentliche Fruchtkörper bildet sich selten und erst nach dem Absterben des Baums unter der Rinde.
Stiel
Kein Stiel, wächst aus dem Stamm heraus.
Fleisch
Innen rostbraun bis goldgelb, korkig-hart.
Geruch
Kaum.
Sporenpulver
Weiß bis bräunlich (vom seltenen Fruchtkörper).

Saison

Lebensraum

Am Stamm lebender Birken, selten an Erle oder Buche; im Norden und im Bergland häufiger. Das Gebilde bleibt viele Jahre am Baum und ist das ganze Jahr zu sehen.

Birke

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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