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Bleiweißer Trichterling

Clitocybe rivulosa · Trichterlinge (Clitocybe)

Giftig
Bleiweißer Trichterling
📷 Strobilomyces, CC BY-SA 3.0 (Wikimedia Commons)
Giftig, enthält viel Muskarin. Schwere Vergiftungen sind möglich.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Kleiner, weißlich bereifter Hut
  2. Weiße, leicht herablaufende Lamellen
  3. Wächst auf Wiesen zwischen Speisepilzen

Merkmale

Hut
2–5 cm, weißlich, wie mit Reif überzogen, flach bis leicht trichterig.
Unterseite
Lamellen: weißlich, etwas herablaufend.
Stiel
Weißlich, dünn, ohne Ring.
Fleisch
Weiß
Geruch
Unauffällig bis mehlartig
Sporenpulver
Weiß

Saison

Lebensraum

Wiesen, Rasen, Parks und Weiden, oft in Ringen – dort, wo auch Champignons und Nelkenschwindlinge wachsen.

andere Baumarten

Verwechslungsgefahr

Wenn jemand davon gegessen hat

Schwitzen, Speichelfluss, Tränen, verengte Pupillen, Übelkeit, Durchfall, langsamer Puls und Atemnot. Erste Beschwerden: meist 15 Minuten bis 2 Stunden nach dem Essen.

Sofort handeln – auch ohne Beschwerden:

  • Notruf 112, wenn es jemandem schlecht geht.
  • Giftnotruf: Deutschland – Vorwahl der nächsten Stadt mit Giftinformationszentrum + 19240 (z. B. Berlin 030 19240, München 089 19240) · Österreich 01 406 43 43 · Schweiz 145.
  • Pilzreste, Putzabfälle oder Erbrochenes aufheben – das hilft bei der Bestimmung.

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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