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Tannen-Stachelbart

Hericium flagellum · Stachelbärte (Hericium)

Besonderer Pilz – anschauen statt sammeln Rote Liste: Stark gefährdet (2)
Tannen-Stachelbart
📷 Claude PAGE, CC BY-SA 4.0 (Wikimedia Commons)

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Essbar, aber stark gefährdet (Rote Liste Deutschland: 2) und an alte Tannenwälder gebunden. Bitte stehen lassen und fotografieren.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Weiß und verzweigt
  2. Büschel langer Stacheln an den Astspitzen
  3. Nur an Weißtanne im Bergwald

Merkmale

Hut
Kein Hut: weißer bis cremeweißer, verzweigter Fruchtkörper, 10–30 cm.
Unterseite
Hängende Stacheln, an den Astenden büschelig und bis etwa 2 cm lang.
Stiel
Kurzer, gemeinsamer Ansatz am Holz.
Fleisch
Weiß, weich.
Geruch
Mild.
Sporenpulver
Weiß.

Saison

Lebensraum

An liegenden Stämmen und Stümpfen der Weißtanne, fast nur in Bergwäldern (Alpen, Schwarzwald, Bayerischer Wald) mit alten Tannen.

Tanne

Verwechslungsgefahr

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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