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Gemeiner Klapperschwamm

Grifola frondosa · Klapperschwämme (Grifola)

Besonderer Pilz – anschauen statt sammeln Rote Liste: Gefährdet (3)

Auch: Laubporling, Maitake

Gemeiner Klapperschwamm
📷 George Chernilevsky, Public domain (Wikimedia Commons)

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Essbar und als Zuchtpilz („Maitake“) bekannt – wild gewachsen aber gefährdet (Rote Liste Deutschland: 3). Bitte stehen lassen und fotografieren. Wer ihn essen möchte, kauft Zuchtpilze.

Sicher erkennen – darauf kommt es an

  1. Büschel aus vielen grauen, spatelförmigen Hütchen
  2. Weiße Poren, keine Lamellen
  3. Am Fuß alter Eichen

Merkmale

Hut
Großer Büschel (15–50 cm, oft mehrere Kilo) aus vielen kleinen, spatel- bis fächerförmigen Hütchen (2–7 cm), grau- bis graubraun, seitlich gestielt.
Unterseite
Weiße, feine Poren, am Stielchen herablaufend.
Stiel
Weißer, mehrfach verzweigter, fleischiger Strunk, aus dem die Hütchen wachsen.
Fleisch
Weiß, faserig, nicht verfärbend.
Geruch
Würzig; alte Exemplare riechen unangenehm (nach Mäusen).
Sporenpulver
Weiß.

Saison

Lebensraum

Am Stammfuß und an den Wurzeln alter Eichen, seltener Buche oder Edelkastanie; oft jahrelang am selben Baum.

Eiche, Buche, andere Baumarten

Verwechslungsgefahr

Bestimme Pilze nie nur mit Bildern oder einer App. Im Zweifel zu Pilzsachverständigen – und nur mitnehmen, was du sicher kennst.

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