Einstieg
Der Wald bietet Pilze, Wildpflanzen, Beeren und Nüsse. Wähle deinen Weg – beide folgen denselben Schritten und denselben Sicherheitsregeln.
Pilze
Gerade Saison
Herbst und Sommer. Fang mit den Arten an, die sich gut unterscheiden lassen.
- Grundlagen lernen. Ein gutes Bestimmungsbuch für deine Region holen und zwei oder drei Arten zuerst lernen.
- Mit leichten Arten starten. Anfängerarten wie Maronen-Röhrling, Semmelstoppelpilz oder Riesenschirmling sind ein guter Start.
- Die tödlichen Doppelgänger kennen. Knollenblätterpilze und Grüner Knollenblätterpilz ähneln essbaren Arten. Lerne sie, bevor du etwas pflückst.
- Mit den Karten planen. Prognose, Artenkarte und Hotspot-Karte zeigen, wo und wann du suchen solltest.
- Verarbeiten und genießen. Pilze gründlich garen, nur essen, was du sicher kennst. Rezepte findest du im Menü.
Wildpflanzen, Beeren und Nüsse
Frühling bis Herbst: Wildkräuter im Frühling, Beeren im Sommer, Nüsse im Herbst.
- Grundlagen lernen. Ein Bestimmungsbuch für Wildpflanzen holen und zwei oder drei Pflanzen zuerst lernen.
- Mit leichten Pflanzen starten. Löwenzahn, Brennnessel, Himbeeren und Haselnüsse sind leicht zu erkennen und kaum mit Giftpflanzen zu verwechseln.
- Die Verwechslungen kennen. Bärlauch wird mit Maiglöckchen und Herbstzeitlosen verwechselt, Giersch mit dem Gefleckten Schierling.
- Mit den Karten planen. Die Artenkarte Pflanzen zeigt, wo Pflanzen gemeldet werden, und die Zeigerpflanzen zeigen Boden und Standort.
- Verarbeiten und genießen. Alles waschen, Brennnesseln kochen, Haare aus Hagebutten entfernen, Schlehen nicht roh essen.
Drei goldene Regeln, für beide
- Nur sammeln, was du sicher kennst. Prüfe mit einem Bestimmungsbuch mindestens zwei Merkmale.
- Im Zweifel stehen lassen. Die Gefahr sind die Verwechslungen.
- Natur respektieren. Geschützte Arten nie pflücken oder ausgraben; nur kleine Mengen nehmen.
Wenn etwas schiefgeht
Wenn du oder jemand anderes vielleicht einen giftigen Pilz oder eine giftige Pflanze gegessen hat, handle sofort: Notruf 112 (in Deutschland) oder die örtliche Giftinformationszentrale anrufen. Nicht auf Symptome warten. Probe oder Foto für die Ärzte aufbewahren.
Diese Seite orientiert dich; sie ersetzt kein Bestimmungsbuch und keine Fachperson. Unsere Bestimmungshilfen sind Hinweise, keine Garantien.