Butterpilz finden: Wann, wo und bei welchem Wetter?
Suillus luteus ·
Dieser Pilz lebt in Symbiose mit den Wurzeln lebender Bäume (Mykorrhiza) – ohne passende Bäume wächst er nicht. Die Hauptsaison für Butterpilz liegt im Zeitraum Juni bis Oktober.
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Wann ist die Saison für Butterpilz?
Die Hauptsaison umfasst Juni bis Oktober. Vereinzelt sind Funde im Zeitraum Mai bis November möglich. Wann es in einem bestimmten Jahr losgeht, entscheidet das Wetter: Nach Regen und bei milden Temperaturen kann es schon früher Pilze geben.
Wachstumsgewicht je Monat (höher = bessere Bedingungen)
Wo wächst Butterpilz?
- Bevorzugte Bäume: Kiefer.
- Boden-pH: am besten zwischen 3,0 und 6,5 (möglich von 3,0 bis 7,0).
- Höhenlage: am häufigsten zwischen 0 und 1.250 m über NN (möglich von 0 bis 2.000 m).
- Wald in der Nähe ist Voraussetzung.
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Wie nahrhaft ist Butterpilz?
Pilze sind kalorienarm und dabei erstaunlich eiweißreich für ein Gemüse – ein gutes Essen nach der Tour.
- ca. 20–35 kcal je 100 g, roh
- ca. 2–4 g Eiweiß je 100 g
- ca. 1–3 g Ballaststoffe, unter 1 g Fett
- dazu Kalium, B-Vitamine (vor allem Niacin und Riboflavin) und Selen
Im Freien gewachsene Wildpilze bekommen Sonnenlicht ab und bilden dabei Vitamin D – mehr als die meisten im Dunkeln gezogenen Zucht-Champignons.
Richtwerte für essbare Wildpilze allgemein, roh; schwanken je Art, Standort und Reife. Keine Ernährungsberatung.
Butterpilz haltbar machen
- Trocknen: möglich
- Einfrieren: nur gegart
- Außerdem: Sauer einlegen
Die schleimige Huthaut abziehen, bei älteren Exemplaren auch die Röhren. Kleine Butterpilze werden gern sauer eingelegt.
Alle Methoden Schritt für Schritt: trocknen, einfrieren, einlegen und mehr →
Bei welchem Wetter wächst Butterpilz?
Das Wachstum läuft am besten bei Lufttemperaturen von 4 bis 20 °C, einer Luftfeuchte von 60–95 % und etwa 5–30 mm Regen in den letzten sieben Tagen.
Der Waldschatzfinder rechnet daraus für deinen Ort täglich die Wachstumswahrscheinlichkeit – mit dem Wetter der letzten drei Monate und der 10-Tage-Vorhersage, mit Konto zusätzlich mit Boden, Höhe, Wald und Baumarten. Das ist eine Orientierung, kein Versprechen.
Sicher sammeln
Sammle nur Pilze, die du sicher kennst, und lass jeden Fund vor dem Verzehr von einem Pilzsachverständigen prüfen. Viele essbare Pilze haben giftige Doppelgänger. Die Pilz-KI gibt dir Hinweise, ersetzt aber keine Pilzberatung. Pilz-KI ausprobieren
Häufige Fragen zu Butterpilz
Wann wächst Butterpilz?
Die Hauptsaison von Butterpilz liegt im Zeitraum Juni bis Oktober; vereinzelt sind Funde im Zeitraum Mai bis November möglich.
Wo finde ich Butterpilz?
Dieser Pilz lebt in Symbiose mit den Wurzeln lebender Bäume (Mykorrhiza) – ohne passende Bäume wächst er nicht. Bevorzugte Bäume: Kiefer. Wald in der Nähe ist Voraussetzung.
Bei welchem Wetter wächst Butterpilz?
Das Wachstum läuft am besten bei Lufttemperaturen von 4 bis 20 °C, einer Luftfeuchte von 60–95 % und etwa 5–30 mm Regen in den letzten sieben Tagen.
Gibt es eine Prognose für Butterpilz?
Ja. Der Waldschatzfinder berechnet für Butterpilz täglich die Wachstumswahrscheinlichkeit für deinen Ort – kostenlos, mit dem Wetter der letzten drei Monate und der 10-Tage-Vorhersage; mit einem Konto zusätzlich mit Boden, Höhe, Wald und Baumarten. Mit dem Pilzalarm bekommst du Bescheid, sobald die Chancen an deinem Lieblingsort steigen.