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Warum der Waldschatzfinder kostenlos ist, keine Daten verkauft – und warum wir gerne leise bleiben

🇩🇪 Deutsch – English translation below 🇬🇧

#TLDR Kostenlos, weil wir unser Geld mit ganz normalen Jobs verdienen, nicht mit euren Daten. Wir verkaufen keine Daten, mögen selbst keine Push-Nachrichten und Pop-ups und bauen deshalb auch keine. Wir fragen nach Vorlieben und Netzwerk-Teilnahme nur, um euch freiwillig zu verbinden – nie, um euch zu identifizieren, ungefragt anzuschreiben oder zu vermarkten. So etwas baut keine KI allein, sondern ein kleines Team echter Menschen, die den Wald selbst lieben, eigene Kinder haben und den Klimawandel sichtbar machen wollen.

Liebe Waldschatzfinder-Community,

ab und zu schreibt uns jemand: „Ist das hier wirklich komplett kostenlos? Und was ist der Haken?" Wir verstehen diese Frage gut. Die meisten von uns haben selbst längst genug von Datenkraken-Apps, Push-Terror und versteckten Abofallen – und genau deshalb wollten wir etwas bauen, das bewusst das Gegenteil davon ist: persönlich, unaufdringlich, nahbar. Deshalb wollen wir heute einmal ehrlich erzählen, warum der Waldschatzfinder genau so ist, wie er ist – nicht als Werbetext, sondern weil wir uns diese Fragen selbst immer wieder gestellt haben, bevor wir sie für euch beantworten konnten.

Warum kostenlos? Warum verkaufen wir keine Daten?

Die einfache Antwort: Weil wir unseren Lebensunterhalt woanders verdienen, mit ganz unterschiedlichen Jobs, die uns ernähren – wer genau wir sind, erzählen wir weiter unten. Der Waldschatzfinder läuft parallel dazu, als das, was er für uns tatsächlich ist: ein Hobby, eine gemeinsame Leidenschaft, kein Geschäftsmodell. Wenn eine Seite nicht von Werbung oder Datenverkauf leben muss, muss sie euch auch nicht möglichst lange an den Bildschirm fesseln oder möglichst viel über euch wissen, um das zu verkaufen. Wir brauchen eure Daten nicht zu Geld zu machen, weil wir sie gar nicht verkaufen wollen. Der Server ist ein bestehender Server, der für den Waldschatzfinder bereitgestellt wurde – zu bezahlen sind aktuell nur Strom, Ersatzteile und der Kaffee für die Köpfe dahinter. Wir freuen uns natürlich, wenn ein Teil davon durch Spenden ausgeglichen wird, aber wirklich teuer ist der Betrieb nicht, weil wir ohnehin alle unsere Leidenschaft dafür aufbringen. Das ist kein Versprechen mit Hintertür, das ist einfach, wie das Projekt finanziert ist.

Warum uns Privatsphäre selbst wichtig ist

Wir sind selbst Nutzer unseres eigenen Tools. Wir gehen selbst in den Wald, kochen die Pilze, die wir finden, tragen unsere eigenen Funde in die Karte ein. Und wir würden es selbst nicht mögen, wenn eine App genau weiß, wo wir wann waren, wer mit uns unterwegs war, und das irgendwo weiterverkauft oder für immer speichert. Was wir für uns selbst nicht wollen, bauen wir auch niemand anderem. Das ist eigentlich der ganze Maßstab.

Warum wir keine Pieptöne mögen

Wir mögen selbst keine Push-Benachrichtigungen, die uns aus dem Wald oder vom Kochtopf zurück aufs Handy holen. Keine roten Zahlen, die nach Aufmerksamkeit schreien. Keine Pop-ups, die einen bitten zu bleiben, gerade wenn man eigentlich gehen wollte. Das ist kein Zufall, sondern Haltung: Der Waldschatzfinder soll ein Werkzeug sein, das man benutzt, wenn man es braucht – und dann wieder zuklappt und in den Wald geht. Deshalb ist zum Beispiel der kleine Hinweisstreifen oben auf der Startseite genau das: ein dezenter Streifen, den man wegklicken kann, kein aufdringliches Pop-up. Deshalb gibt es keine „Komm doch zurück"-Mails, die euch zu etwas drängen wollen.

Warum wir nicht mit aufgeblasenen Zahlen werben

Aus demselben Grund werben wir nicht mit aufgeblasenen Zahlen. Wir könnten genauso gut schreiben: „Werde Teil von über 180.000 Pilzbegeisterten weltweit" oder „Schon über 20.000 Nutzer dabei!" Das klingt beides toll – ist aber genau die Art von Marketing-Übertreibung, oft irreführend oder einfach erfunden, die wir nicht wollen. Die Wahrheit ist uns wichtiger als der Eindruck: echte Menschen, mit echten Namen, echten Funden, echten Fragen an uns – wie viele das genau sind, zeigen wir live und ehrlich auf der Startseite, direkt aus unserer eigenen Datenbank, auch wenn die Zahl am Anfang mal klein aussah. Lieber eine ehrliche Zahl, die langsam wächst, als eine beeindruckende, die nicht stimmt. Marketing-Zahlen bringen uns niemandem näher. Echte Menschen tun das.

Warum fragen wir dann trotzdem nach euren Vorlieben und dem Sammler-Netzwerk?

Das mag im ersten Moment widersprüchlich wirken: Wenn uns Privatsphäre so wichtig ist, warum bauen wir dann ein Netzwerk, in dem man sich finden kann, und fragen nach Vorlieben, Region, Lieblingsart? Die Antwort ist: weil es für viele von euch einen echten Unterschied macht, ob man beim Sammeln allein bleibt oder jemanden in der Nähe findet, der die gleiche Leidenschaft teilt – oder eine Pilzsachverständige, die wirklich hilft, wenn man unsicher ist. Dafür braucht es ein paar Angaben. Aber: jede einzelne davon ist freiwillig, einzeln abschaltbar, und standardmäßig eher zu als auf. Niemand landet ungefragt in einer Liste, niemand wird angeschrieben, der das nicht ausdrücklich erlaubt hat.

Was wir damit Gutes tun wollen – und was wir damit nie tun werden

Mit diesen Angaben können wir: euch mit anderen Sammlern in eurer Nähe oder mit den gleichen Interessen verbinden, euch auf echte Pilzsachverständige hinweisen, die sich freiwillig gemeldet haben, euch Funde und Pläne zeigen, die tatsächlich zu euch passen. Das ist es. Was wir damit nie tun werden: Daten verkaufen oder weitergeben, euch anhand eurer Angaben identifizieren und ungefragt kontaktieren, ein Profil von euch bauen, um euch mehr Werbung oder mehr Nutzungszeit abzuringen, oder eure Angaben für irgendetwas nutzen, das nicht genau der Grund ist, den wir euch beim Fragen auch tatsächlich genannt haben. Das ist ein Versprechen, keine Marketingfloskel.

Warum hier ein kleines, menschliches Team dahintersteckt

Es gibt inzwischen viel KI-generierte Software, die vorgibt, genau das zu können, was der Waldschatzfinder tut. Was bei uns wirklich den Unterschied macht, ist aber nicht die Technik, sondern die Haltung dahinter: Ein kleines Team von Menschen steckt hier echte Arbeit und Herzblut hinein, weil wir das Ergebnis selbst jeden Tag benutzen und lieben wollen. Dahinter steckt sehr viel stille Arbeit: Wir mussten unzählige Datenquellen qualitativ und quantitativ bewerten und sorgfältig überlegen, wie wir sie sinnvoll zusammenführen – nicht einfach addiert, sondern als aufwändige, durchdachte und immer weiter verfeinerbare Konstruktion unter der Haube, in so ziemlich jeder einzelnen Funktion. Ohne diese Eigenschaft wäre der Waldschatzfinder einfach wieder nur ein Werkzeug, das eine Sache kann – und dafür möglichst viel Geld abzweigt, wo immer es geht.

Wer wir eigentlich sind

Im Team stecken ein CTO und Techniker, ein Arzt, Marketingleute, Medienenthusiasten, Köche, Brand-Spezialisten und Unternehmer – und wir alle leben die Leidenschaften und Aktivitäten, die der Waldschatzfinder anbietet, tatsächlich selbst. Wir sind nicht Produktmanager, die einen Markt für „Pilzsammeln" entdeckt haben. Wir sind die Leute, die am Wochenende tatsächlich im Wald stehen, die abends tatsächlich die Pilze kochen, die wir gefunden haben, und die sich genauso freuen, wenn der erste Steinpilz des Jahres auftaucht, wie ihr.

Und die meisten von uns haben selbst Kinder

Die meisten von uns haben Kinder. Wir lieben die Natur, und wir wollen unseren Kindern einen gerechten, respektvollen Zugang zu ihr mitgeben – zu Bäumen, Pilzen, Pflanzen, mit dem nötigen Respekt vor dem, was giftig ist, was geschützt ist und was man einfach stehen lässt. Genau deshalb steckt in jeder Pilz- und Pflanzenseite, in jedem Tipp für Ausflüge mit Kindern echtes Wissen und echte Vorsicht, nicht nur hübsche Bilder. Wir wollen, dass unsere eigenen Kinder und eure Kinder mit genau dem Respekt für den Wald aufwachsen, den wir selbst für ihn empfinden.

Warum wir den Klimawandel sichtbar machen wollen

Es gibt noch einen Grund, warum uns das alles wichtig ist: Wir sehen den Klimawandel hier nicht abstrakt, sondern Jahr für Jahr im Wald. Im Schnitt wird jedes Jahr ein schlechteres Pilzjahr, und jedes Jahr wird es ein Stück wärmer. Das ist kein Gefühl, das sind Daten, die wir selbst sammeln und auswerten. Wir wollen den Waldschatzfinder auch dafür nutzen, das sichtbar zu machen – nicht um Angst zu machen, sondern weil wir glauben: Je mehr Menschen das mitbekommen, desto besser wird das Verständnis dafür, und desto mehr gute Ideen entstehen vielleicht gemeinsam, wie man dem zumindest im eigenen, kleinen Handeln etwas entgegensetzen kann. Der Waldschatzfinder will hier bewusst an die Zukunft denken, nicht nur an die nächste Pilzsaison.

Die Trennung, die wir euch schenken wollen

Unseren Lebensunterhalt verdienen wir mit unseren Jobs. Diese Jobs laufen parallel zu unseren Hobbys und unserer Freizeit. Für uns selbst ist das eine bewusste Trennung – und genau diese Trennung zwischen Leidenschaft und der geldgetriebenen Welt wollen wir auch euch beim Waldschatzfinder bieten. Das versprechen wir, und das halten wir auch so – ohne Pläne, das irgendwann zu ändern. Nur so können wir das Projekt selbst weiter genießen. Und nur ein Projekt, das sein eigenes Team noch genießt, kann auch für euch über Jahre ein gutes, unaufdringliches Werkzeug bleiben.

Der Waldschatzfinder steht von vorne bis hinten, in jeder Funktion und in jeder Zeile Software, für Genuss, Leidenschaft und Echtheit. Danke, dass ihr Teil davon seid.

Euer Waldschatzfinder-Team


🇬🇧 English – German version above 🇩🇪

English version

Why Waldschatzfinder is free, why we don't sell data – and why we like to stay quiet

#TLDR It's free because we earn our money with ordinary day jobs, not with your data. We don't sell data, we don't like push notifications and pop-ups ourselves, so we don't build any. We ask about preferences and network participation only to connect you voluntarily – never to identify you, contact you unasked, or market to you. No AI builds something like this alone – it takes a small team of real people who love the forest themselves, have kids of their own, and want to make climate change visible.

Dear Waldschatzfinder community,

every now and then someone writes to us: "Is this really completely free? What's the catch?" We understand that question well. Most of us have long had enough of data-hungry apps, push-notification terror and hidden subscription traps ourselves – and that's exactly why we wanted to build something that's deliberately the opposite: personal, unobtrusive, approachable. So today we want to honestly explain why Waldschatzfinder is the way it is – not as marketing copy, but because we had to answer these questions for ourselves first, long before we could answer them for you.

Why free? Why don't we sell data?

The simple answer: because we earn our living elsewhere, through very different day jobs that pay our bills – more on who we actually are further below. Waldschatzfinder runs alongside that, as what it actually is for us: a hobby, a shared passion, not a business model. When a site doesn't need to live off advertising or selling data, it also doesn't need to keep you glued to the screen or know as much about you as possible in order to monetise it. We don't need to turn your data into money, because we simply don't want to sell it. The server is an existing server that was made available for Waldschatzfinder – right now, the only real costs are electricity, spare parts, and the coffee for the people behind it. We're of course happy if some of that gets balanced out through donations, but running it really isn't expensive, because we all bring the passion for it anyway. That's not a promise with a loophole, it's just how the project is funded.

Why privacy matters to us ourselves

We're users of our own tool. We go into the forest ourselves, cook the mushrooms we find, enter our own finds on the map. And we wouldn't like it ourselves if an app knew exactly where we were and when, who we were with, and then sold that on or kept it forever. What we wouldn't want for ourselves, we won't build for anyone else either. That's really the whole yardstick.

Why we don't like beeps and dings

We ourselves don't like push notifications that pull us out of the forest or away from the stove and back onto the phone. No red badge numbers screaming for attention. No pop-ups begging you to stay right when you wanted to leave. That's not an accident, it's a stance: Waldschatzfinder should be a tool you use when you need it – and then close again and go back into the forest. That's why, for example, the little notice strip at the top of the homepage is exactly that: a quiet strip you can dismiss, not a pushy pop-up. That's why there are no "come back" emails trying to nudge you into anything.

Why we don't advertise with inflated numbers

For the same reason, we don't advertise with inflated numbers. We could just as easily write: "Join over 180,000 mushroom enthusiasts worldwide" or "Already over 20,000 users on board!" Both sound great – but that's exactly the kind of marketing exaggeration, often misleading or simply made up, that we don't want. The truth matters more to us than the impression: real people, with real names, real finds, real questions for us – exactly how many, we show live and honestly on the homepage, straight from our own database, even when that number looked small at the start. We'd rather have an honest number that grows slowly than an impressive one that isn't true. Marketing numbers don't bring us closer to anyone. Real people do.

So why do we still ask about your preferences and the collector network?

At first that might sound contradictory: if privacy matters to us this much, why build a network where people can find each other, and ask about preferences, region, favourite species? The answer is: because for many of you it makes a real difference whether you forage alone or find someone nearby who shares the same passion – or a genuine mushroom expert who can really help when you're unsure. That takes a few details. But every single one of them is optional, can be switched off individually, and defaults to off rather than on. Nobody ends up in a list without asking, and nobody gets contacted who hasn't explicitly allowed it.

What good we want to do with that – and what we will never do

With these details we can: connect you with other foragers near you or with the same interests, point you to genuine mushroom experts who signed up voluntarily, show you finds and plans that actually fit you. That's it. What we will never do with it: sell or pass on data, identify you from your details and contact you unasked, build a profile of you to squeeze out more advertising or more screen time, or use your details for anything other than exactly the reason we told you when we asked. That's a promise, not a marketing phrase.

Why a small, human team is really behind this

There's a lot of AI-generated software now that claims to do exactly what Waldschatzfinder does. What actually makes the difference for us isn't the technology, though – it's the care behind it: a small team of people puts real work and heart into this, because we want to use and love the result ourselves, every single day. A lot of quiet work sits behind that: we had to evaluate countless data sources, both in quality and in quantity, and carefully think through how to merge them – not simply added together, but built as an elaborate, carefully thought-through and continuously refinable construction under the hood, in pretty much every single feature. Without that quality, Waldschatzfinder would just be another tool that does one thing – and skims off as much money as possible wherever it can.

Who we actually are

Our team is made up of a CTO and engineers, a doctor, marketing people, media enthusiasts, cooks, brand specialists and entrepreneurs – and we all genuinely live the passions and activities Waldschatzfinder offers. We're not product managers who discovered a market for "mushroom foraging". We're the people who are actually out in the forest on weekends, who actually cook the mushrooms we found that evening, and who get just as excited as you do when the first porcini of the year turns up.

Most of us have kids, too

Most of us have children of our own. We love nature, and we want to pass on a fair, respectful way of approaching it to our kids – to trees, mushrooms, plants, with the respect needed for what's poisonous, what's protected, and what you simply leave standing. That's exactly why every mushroom and plant page, every tip for outings with children, carries real knowledge and real caution, not just pretty pictures. We want our own children, and yours, to grow up with exactly the respect for the forest that we feel for it ourselves.

Why we want to make climate change visible

There's another reason all of this matters to us: we don't see climate change as something abstract here – we see it in the forest, year after year. On average, every year is a worse mushroom year, and every year it gets a little warmer. That's not a feeling, that's data we collect and evaluate ourselves. We want to use Waldschatzfinder to make that visible too – not to scare anyone, but because we believe: the more people notice it, the better the understanding becomes, and the more good ideas might come out of that together – ideas for how to push back a little, at least through our own small, individual actions. Waldschatzfinder deliberately wants to think about the future here, not just about next season's mushrooms.

The separation we want to offer you, too

We earn our living through our day jobs. Those jobs run alongside our hobbies and our free time. For us, that's a deliberate separation – and it's exactly that separation between passion and the money-driven world that we want to offer you through Waldschatzfinder, too. We promise that, and we keep it, with no plans to ever change it. Only this way can we keep enjoying the project ourselves. And only a project whose own team still enjoys it can stay a good, unobtrusive tool for you, year after year.

Waldschatzfinder stands, from front to back, in every feature and every line of software, for enjoyment, passion and authenticity. Thank you for being part of it.

Your Waldschatzfinder team

Lieu approximatif de la trouvaille (rayon d'env. 1 km) Voir sur OpenStreetMap
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