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Mit der Achtjährigen zum alten Wallberghaus – zu Fuß übers Nebelmeer

Gestern ging's wieder hinauf zum Wallberg – mit Frau und Tochter, acht Jahre alt, komplett zu Fuß. Auf den Gipfel sind wir nicht gegangen, das ist bei uns am Wallberg ohnehin nie das Ziel: Wir laufen immer zum alten Wallberghaus. Und die Kleine hat das richtig gut gemacht, keine Klagen, die ganze Strecke aus eigener Kraft.

Zu Fuß unterwegs – die Kleine mittendrin, ganz ohne Meckern.
Zu Fuß unterwegs – die Kleine mittendrin, ganz ohne Meckern.

Gleich zu Beginn ging der Blick immer wieder nach unten statt nach oben: ein paar hübsche Spätherbstpilze direkt am Wegrand, dazu eine einzelne, erstaunlich späte Blüte mitten im Moos – im November hätte ich mit keinem von beiden mehr gerechnet.

Einer von mehreren Spätherbstpilzen direkt am Wegrand.
Einer von mehreren Spätherbstpilzen direkt am Wegrand.
Mitten im November noch eine einzelne, späte Blüte im Moos.
Mitten im November noch eine einzelne, späte Blüte im Moos.

Je weiter wir hochkamen, desto deutlicher zeigte sich, warum sich der Aufstieg gelohnt hat: Das Tal lag unter einer dichten Nebeldecke, und wir liefen mitten im Sonnenschein darüber. Auf einer Bank am Wegrand haben wir das erst mal in Ruhe auf uns wirken lassen, mit Blick bis runter zum Tegernsee.

Kurze Rast auf der Bank – unter uns das Nebelmeer, dahinter der Tegernsee.
Kurze Rast auf der Bank – unter uns das Nebelmeer, dahinter der Tegernsee.
Kurz durchatmen über dem Nebel.
Kurz durchatmen über dem Nebel.

Am Wallberghaus angekommen lagen schon die ersten Schneereste – ein kleiner Vorgeschmack auf den Winter, während unten im Tal noch goldener Herbst war. Auf der Terrasse gab's die verdiente Pause, mit Blick auf die schneebedeckten Nachbargipfel.

Das alte Wallberghaus, unser eigentliches Ziel, mit den ersten Schneeresten davor.
Das alte Wallberghaus, unser eigentliches Ziel, mit den ersten Schneeresten davor.
Rast auf der Terrasse, Blick auf die schneebedeckten Gipfel dahinter.
Rast auf der Terrasse, Blick auf die schneebedeckten Gipfel dahinter.
Blick auf die Nachbargipfel – schon mit ein wenig Schnee in den Rinnen.
Blick auf die Nachbargipfel – schon mit ein wenig Schnee in den Rinnen.

Auf dem Rückweg ist uns noch eine kleine Figur aus Ästen am Wegrand aufgefallen – nicht von uns gebaut, aber ein schöner Fund –, und eine ganze Gruppe Pilze dicht beieinander im Nadelstreu. Zum Schluss führte der Weg noch einmal durch goldenes Herbstlaub im Gegenlicht, bevor es zurück ins Tal ging.

Eine kleine Figur aus Ästen, die uns am Wegrand begegnet ist – nicht von uns, aber ein schöner Fund.
Eine kleine Figur aus Ästen, die uns am Wegrand begegnet ist – nicht von uns, aber ein schöner Fund.
Eine ganze Gruppe im Nadelstreu, dicht beieinander.
Eine ganze Gruppe im Nadelstreu, dicht beieinander.
Der Rückweg führte noch einmal durch goldenes Herbstlaub im Gegenlicht.
Der Rückweg führte noch einmal durch goldenes Herbstlaub im Gegenlicht.

Kein Gipfelkreuz, kein Rekord – einfach ein normaler Tag im Wald, zu dritt, mit allem, was dazugehört. Genau deshalb fahren wir immer wieder zum Wallberg.

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