Der neue Waldschatzfinder (v09/26)
Frisches Design, neue Analyse: Der Waldschatzfinder kennt jetzt Boden, Wald und Bäume
Der Waldschatzfinder bekommt aktuell ein frisches Redesign und zahlreiche Verbesserungen spendiert. Schritt für Schritt ziehen zudem neue Features ein. :)
Das größte Update: Die Analyse rechnet jetzt nicht mehr nur mit dem Wetter. Dazu kommen zwei neue Karten
und einige Verbesserungen im Alltag. Hier ist der Überblick.
Das Wichtigste in Kürze
- erweiterte Analyse v2 berücksichtigt zusätzlich Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Höhenlage, Boden-pH-Wert, Waldtyp und Baumarten – kostenlos, aber nur für registrierte Nutzer.
- Die neue Artenkarte (kostenlos, für registrierte Nutzer) zeigt als Fläche, wo Wetter, Boden und Bäume für eine (oder mehrere) Pilzarten zusammenpassen.
- Die Hotspot-Karte lässt sich jetzt nach Pilzart verfeinern und zeigt im Popup Wetter-, Boden- und Standortwerte.
- Die Pro-Prognose hat einen eigenen Platz im Menü.
- Die Grafiken haben eine feste Skala von 0 bis 100 % und zeigen auf Wunsch wirklich alle Faktoren.
Neu: Die Analyse kennt jetzt den Boden
Wer Pilze sucht, weiß: Regen allein macht noch keinen Pilzwald. Entscheidend ist, was im Boden passiert und
welche Bäume dort stehen.
Deshalb fließen jetzt zusätzlich ein:
- Bodentemperatur (0–7 cm Tiefe) statt der bisherigen Schätzung „Lufttemperatur minus 2 Grad“
- Bodenfeuchte – nicht als absoluter Wert, sondern im Vergleich zum Normalwert des Ortes für diese Jahreszeit (trocken, normal, nass)
- Höhenlage – im Gebirge beginnt die Saison später und endet früher
- Waldtyp – Waldanteil in der Umgebung, Laub- oder Nadelwald, Dichte des Kronendachs
- Baumarten – Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Douglasie, Buche, Eiche, Birke, Erle und mehr (Baumartenkarte liegt für Deutschland vor)
- Boden-pH-Wert – vom sauren Nadelwaldboden bis zum kalkigen Buchenwald
Jede der 32 Pilzarten bekommt daraus einen eigenen Standortfaktor. Ein Birkenpilz braucht Birken, ein
Steinpilz mag Fichten, Buchen und Eichen auf eher sauren Böden, ein Wiesenchampignon gerade keinen Wald. Das Wetter bestimmt dabei den Zeitpunkt („Kommen sie diese Woche?“), der Standort das Niveau („Gibt es sie
hier überhaupt?“).
Analyse 2 neben der bisherigen Analyse
Die bisherige Analyse bleibt unverändert – so kannst du beide direkt vergleichen. Nach einer Pro-Prognose findest du über der Grafik die Möglichkeit, Analyse 2 einzublenden – mit:
- dem Verlauf der letzten 90 Tage und der Vorhersage,
- einer Vergleichstabelle (heute, morgen, Durchschnitt, bester Tag),
- deinem Standortprofil (Höhe, Wald, Baumarten, pH, Bodenwerte) und dem Standortfaktor für die gewählte Art,
- Download, Teilen (der Link öffnet Analyse 2 direkt) und Auf Karte zeigen.
Bisherige Pro Analyse

Alle Linien in einer Grafik
Die Grafik von Analyse 2 zeigt auf Wunsch wirklich alles, was in die Rechnung eingeht:
Wachstumswahrscheinlichkeit, Höchst- und Mitteltemperatur, Luftfeuchte, Niederschlag, Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Saisongewicht, Standortfaktor, die sechs Bewertungsbausteine sowie die Abzüge für Hitze,
Trockenheit und trockenen Boden. Eine zweite Grafik zeigt alle Bausteine übersichtlich einzeln.
Und weil eine automatisch gestreckte Achse kleine Werte größer wirken lässt, als sie sind, läuft die Wachstumschance jetzt immer von 0 bis 100 %.
Pro Analyse v2 (im Test, limitiert für Tester verfügbar). Auf Arten- und Hotspotkarte werden die neuen Faktoren aber schon mitberechnet:

Und weil der Waldschatzfinder ja keine Blackbox für euch sein soll und der ganze "Hokuspokus" auch transparent dargestellt werden will, könnt ihr euch in der Pro Analyse v2 auch wirklich ALLES anzeigen lassen, was zur Berechnung herangezogen wurde:
Kostenlos – aber mit Konto
Die neuen Daten und die Artenkarte stehen registrierten Nutzern zur Verfügung. Die Registrierung kostet nichts und dauert
eine Minute, ist es aber mit Sicherheit Wert! Der Waldschatzfinder hält sich an sein Versprechen seit Gründung: Er bleibt kostenlos und sammelt eure Daten nicht und verscherbelt diese auch nicht weiter! Wir haben auch lediglich nur einen einzigen Cookie auf der Seite und das ist Matomo, ein selbstgehostetes Traffic Messwerkzeug.
Wer als Gast auf die Pro-Prognose oder die Artenkarte klickt, bekommt eine kleine Einladung statt einer Fehlermeldung und landet nach dem Anmelden genau dort wieder. Wir müssen das leider so machen, da der Waldschatzfinder mehrere Tausend Besucher pro Woche hat und jeder Analyseklick einfach Rechenleistung und Strom kostet. Damit das System für alle stabil bleibt, limitieren wir hier auf bekannte Pilzsucher.
Die neue bekannte Hotspot Karte

Neu: Die Artenkarte
Die Artenkarte beantwortet die Frage: „Wo könnte ich diese Pilzart finden?“ Sie ist kostenlos, aber wie Analyse 2 nur für registrierte Nutzer – Gäste sehen eine Einladung zur Registrierung.
- Wähle eine oder mehrere Arten – die beliebtesten Speisepilze stehen vorne.
- Die Heatmap zeigt als Fläche, wie gut Wetter, Boden, Waldtyp, Baumart, pH und Höhe zur Art passen. Bei mehreren Arten entscheidest du: mindestens eine oder alle zugleich.
- Mit dem Tag-Regler siehst du die Prognose für heute und die nächsten neun Tage.
- Per Checkbox blendest du Ebenen ein: Waldanteil, Laubwald, Nadelwald, Baumkronendeckung, alle Baumarten (in ihren Farben), Boden-pH und Höhenlage. Mit dem Regler stellst du die Deckkraft ein.
- Ein Klick auf die Karte zeigt die Werte der Stelle: Chance je Art, Höhe, Wald, Baumarten, pH und die nächste Wetterstation.
- Die Liste Beste Orte springt direkt zu den Höchstwerten, und der Link zur Ansicht lässt sich teilen.
Die Fläche entsteht aus den Wetterstationen und einem Raster von rund 3,5 km. Die Karte füllt sich Nacht für
Nacht dichter, weil jede Nacht weitere Stationen vorbereitet werden. In den ersten Wochen kann sie daher noch Lücken haben.
Die neue Artenkarte (falls man auch mal neue Gebiete finden will)

Hotspot-Karte und Artenkarte – was ist der Unterschied?
- Hotspot-Karte: die Sicht der Nutzer. Sie zeigt, wo Pilzsucher unterwegs sind und was sie finden: Wetterstationen, für die Prognosen abgefragt wurden, und die Fotos der Community.
- Artenkarte: die Sicht der Berechnung. Sie zeigt für ganz Deutschland, wo eine Art nach Wetter, Boden und Bäumen passt – auch dort, wo noch niemand gesucht hat.
In beiden Legenden steht das jetzt erklärt, mit Link zur jeweils anderen Karte.
Die Hotspot-Karte wächst mit
- Standard wie gewohnt: alle Pilzsuchen. Über das neue Dropdown Pilzart kannst du auf eine Art verfeinern – Stationen, Chancen-Heatmap und Funde passen sich an.
- Im Popup einer Station siehst du Wetter (Höchsttemperatur, Luftfeuchte, Regen). Angemeldet kommen Bodentemperatur, Bodenfeuchte, Höhe, Wald, Baumarten und pH dazu, außerdem die Chance aus Analyse 2.
- Funde lassen sich beim Melden einer Pilzart zuordnen (optional). Im Popup zeigt die Karte dann die Art und die Standortwerte am Fundort.
Weitere Verbesserungen
- Pro-Prognose im Menü: eigener Eintrag neben der Pilzwetter-Prognose.
- Startseite: ein Hinweis ganz oben informiert über die neuen Daten.
- Pilz-KI: Bestimmungshilfe mit Basis- und Premium-Stufe, Verlauf und passenden Rezepten zum Ergebnis.
- Rezepte: neues Layout, bessere Suche nach Pilznamen („Fichtensteinpilz“ findet die Steinpilz-Rezepte) und kleinere, schnellere Bilder.
- Blog: jeder Pilzsucher kann einen eigenen Blog führen.
- Tempo: kleinere Bildvarianten, besseres Caching und eine eigene, schlanke Icon-Schrift.
Bald: der neue Blog-Editor
Als Nächstes zieht ein deutlich mächtigerer Editor für Blogbeiträge ein:
- Bilder direkt im Text, mit Bildunterschrift, per Einfügen oder Drag & Drop
- Link-Assistent für Rezepte, Beiträge und Autoren
- Fundbericht-Vorlage mit Art, Datum, Menge, Bäumen und Wetter
- Karte im Beitrag mit ungefährem (ca. 1 km) oder genauem Fundort
- Videos von YouTube und Vimeo mit Zwei-Klick-Schutz – erst nach dem Klick werden Daten an den Anbieter übertragen
- @Erwähnungen, Bilder in Kommentaren und weitere Reaktionen (😋 😮 💡)
- Serien („Teil 2 von 3“), geplantes Veröffentlichen, Inhaltsverzeichnis und eine automatische Vorschaukarte beim Teilen
- Melden-Funktion für Inhalte
Die neue AI Pilzanalyse (deutlich verbessert, ersetzt aber immer noch keinen Pilzberater für unerfahrene Pilzsucher!)


Woher die Daten kommen – und was sie nicht können
Die neuen Werte stammen aus offenen Quellen:
- Bodentemperatur und Bodenfeuchte: ERA5-Land / Open-Meteo (Modelldaten)
- Wald, Waldtyp, Baumkronendeckung: Copernicus Land Monitoring Service
- Baumarten (Deutschland): DLR EOC Geoservice
- Boden-pH: ISRIC SoilGrids
- Höhe: Copernicus-Höhenmodell und AWS Terrain Tiles
Das sind Modell- und Kartendaten, keine Messung an deinem Lieblingsplatz. Die Standortfaktoren der Pilzarten beruhen auf mykologischem Erfahrungswissen und sind noch nicht anhand von Fundmeldungen kalibriert.
Je mehr Funde ihr auf der Hotspot-Karte meldet – gern mit Pilzart –, desto besser lässt sich das später prüfen und verbessern. Die Analyse bleibt eine Orientierung, kein Versprechen. 🍄
Darstellungsprobleme? Cache leeren
Sollte die Seite bei dir momentan etwas „zerschossen“ oder ungewohnt aussehen, liegt das meist am veralteten Browser-Cache (gespeicherte Bilder, Layouts oder Design-Dateien).
Auf dem Smartphone
iOS (iPhone / iPad – Safari):
Einstellungen → Safari → ganz unten Erweitert → Website-Daten. Suche dort nach „waldschatzfinder“ und wische nach links zum Löschen (oder nutze unten „Website-Daten löschen“).
Android (Chrome / sonstige Browser):
Browser-Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit → Browserdaten löschen (nur „Bilder und Dateien im Cache“ auswählen).
Auf dem Desktop (Hard Refresh)
- Google Chrome, Mozilla Firefox, Vivaldi, Microsoft Edge - Windows / Linux:
Strg+F5oderStrg+Shift+R- macOS:⌘+Shift+R - Apple Safari (macOS):
Option+⌘+E(Cache leeren), danach die Seite mit⌘+Rneu laden. Alternativ die Umschalt-Taste (Shift) gedrückt halten und auf das Neu-laden-Symbol in der Adresszeile klicken.
Sollte trotz gelöschtem Cache etwas nicht richtig funktionieren oder dargestellt werden, gib mir gerne kurz Bescheid!









Kommentit 0